Querbeet



Welch eine Erscheinung!


Welch eine geheimnisvolle Frau, die mit ihrem übergroßen roten, fast den Oberkörper bedeckenden Hut ein klares Statement abgibt. Komplettiert wird das Erscheinungsbild mit ihrem ebenfalls roten, aus zartem Stoff geschaffenen Kleid, dazu die passenden Handschuhe, die ihre schlanke Hand bedecken .

Die Farbe Rot setzt ein klares Zeichen --- hier bin ICH --- wie ein Geheimnis, sehr selbstbewußt, stolz, eitel, und mondän.

Der Blick verrät ..., niemand soll an sie herankommen. Von der Stirn bis zur Nase verhüllt eine Maske das so weiß wie Alabaster aussehende Gesicht. Die vollen Lippen sind ein wenig zu einem Schmollmund geformt, und lassen das Lippenherz kaum erkennen. Eigentlich, wegen ihres roten lolitahaften Mundes, sieht die Geheimnissvolle eher aus wie eine Femme Fatale. Doch den Gedanken daran verwirft man durch den Blick in ihre Augen schnell.

Diese sind mit den wundervoll geschwungenen schwarzen Brauen haselnussbraun. Wie die eines scheuen Rehes, doch längst nicht so hilfsbedürftig. Ihre Augen haben einen festen, bestimmten Ausdruck und doch so voller Geheimnisse. Vielleicht erhaben, oder ... ?

Die helle Haut wird durch das schwarze Haar, und den klaren Linien der Frisur, noch unterstrichen. Ihr Konterfrei ist zum verewigen schön, als Kamee.

Den wunderschönen, schwanenartigen Hals ziert keinen Schmuck, nichts soll von ihm anlenken, er ist wundervoll, so verführerisch ... . Die schmalen Schultern möchte man beschützend im Arm halten, wenn der fast überhebliche Augenausdruck nicht wäre.

Da ist wiederum die Hand die auf sie selber zeigt, so als ob sie sagen wolle: ' Ich bin es ... die Madame ...'. Auf den sehr schlanken Fingern sitzt ein kleiner Vogel mit einem Zweiglein im Schnabel. Es mutet an, als wolle er ein Nest bauen. Doch wo? Es ist ein weiteres Geheimnis welches wir nie erfahren werden.

Möchte er sich im Schutz des Hutes wähnen? Er verharrt, und traut sich nicht. Er spürt die geheimnisvolle Aura welche die Dame umgibt.

Was wird der kleine Vogel tun? Noch hockt er auf der Hand, wo ein Ring den Finger ziert.

Ist sie versprochen? Wer hat es geschafft, diese stolze geheimnisumwobene Frau sein Eigen nennen zu können?!

Konnte jemand das Geheimniss um die ..... Lady in red ..... lösen? 


 © margret
 





Anfang und Ende

Das Leben

Du wirst nicht gefragt --- du wirst einfach geboren.
Du wächst heran --- wirst angeleitet zu leben.
Du bist groß ---- fängst an zu entscheiden.

Du nimmst das Leben an

Doch langsam, aber bestimmt gesellt sich Jemand zu Dir .
Ein Schatten ... zunächst nur schemenhaft zu sehen eingehüllt im dichten Nebel.
Je älter du wirst, umso lichter wird der Nebel .
Der Schatten ... der zunächst nur schemenhaft zu sehen war tritt aus dem Nebel hervor.
Es ist ein sicherer Schritt, man hört das feste Auftreten .
Man möchte nicht hinschauen, der feste Schritt wird zu einem kräftigen Marsch. Die Musik die dazu gespielt wird ist nicht mehr gut zu hören, wir immer leiser und ist bald noch ein Flüstern.
Da ist der Schatten, nun deutlich zu sehen und sein Antlitz ist freundlich, er lächelt dich an.
Du schaust zu ihm vertrauensvoll zu ihm hoch und reichst ihm die Hand ...,gehst mit, gehst mit mit deinem neuen Freund. Sein Name ist Tod.

Das Leben:
Alpha --- Omega
Anfang --- Ende
Genesis --- Schöpfung

T O D

© margret






© margret
 




Die Ursache aller Mißverständnisse ist die        Sprache



Den Satz habe ich so einmal gelesen ..., und es stimmt.

Doch wie kommt es das man sich falsch versteht. Im gesprochenen Wort geht es ja nicht so schnell, als im Geschriebenen.
Unterhält man sich verbal kann man sich in die Augen schauen. Erkennt leichter, manchmal auch ohne Worte was gemeint ist. Man hört im persönlichen die feinen Nuancen die in der Stimme mit schwingen, sieht die Mimik des Gesichtes und achtet auf die Gebärden der Körpersprache.
Doch im geschriebenen Wort ... Internetunterhaltungen ... können sehr leicht Mißverständnisse entstehen. Diese wieder grade zubiegen kann schwer sein, und leider gelingt es manchmal nicht.


Manchmal versteht man seine eigene Sprache nicht.

Die Sprache ..., die Ursache mancher Mißverständnisse!






Worauf kommt es im Leben an?



Eine Frage die sich jeder stellt : 'Was erwarte ich von meinem Leben'?

Viele stecken sich ihr Ziel sobald sie das Erwachsenenalter erreicht haben, manche erst in einer Lebenskrise. Wie oft wird innerhalb einer solchen Krise das ganze Leben in Frage gestellt. Paare trennen sich überraschend nach Jahrzehnten der gemeinsam gesteckten Ziele ..., und dann ist plötzlich alles anders.

Wo kommt das her?

Wie kommt es zu dem Sinneswandel?

Das sind Fragen die selbst Betroffene nur schwerlich beantworten können ..., oder auch nicht wollen. Meist kommt nur ein ausweichendes Schulterzucken, als dass man ehrlich zu sich und seinen am nächsten stehenden Mitmenschen ist. Diese Ehrlichkeit kann Unangenehmes zutage bringen, Wahrheiten die man vielleicht nur schlecht ertragen kann. Will man das? Ist es nicht einfacher für sich selbst und die anderen sich der Selbstlüge hinzugeben?

Doch dann ist es kein Wunder das es irgenwann zu den Lebenskrisen kommen kann!

Da kommt mir ein plakativer Spruch in den Sinn: 'Im Wandel der Zeit' , oft hört man es. Wird gern als Entschuldigung angeführt ... Die Zeiten haben sich geändert ...

'Nichts verändert sich, bis man sich selbst verändert, und plötzlich verändert sich alles.' ( unbekannt )

So wird es sein, man verändert sich einfach!

©  margret








Heimatflucht



Eines Tages schlenderte ich über einen kleinen Pfad. Der Rand des Weges war gesäumt mit Wiesenblumen. Wundervoll! Es duftete nach Kamille und die schönsten Wildblumen gaben ihr Stelldichein. Ich beschloß auf dem Heimweg ein paar Blumen mitzunehmen. Wie schön würde es sein den Klatschmohn und die Kornblumen zu betrachten, auch wenn sich die Pflanzen nicht so lange in der Vase halten. Die stolze Kratzdistel durfte sich zu dem Strauß dazugesellen. Es wird eine schöne Erinnerung an den Spaziergang durch die Prächtigkeit der unberührten Natur sein.

Doch wie lange noch?

Irgendwann wird auch hier ein Eingriff in die friedliche Welt kommen!

Eines Tages war es soweit, ein kleiner Wald wurde gefällt und Bagger rückten an. Statt kleiner Maulwürfe fraßen sich Maschinen durch den Berg, wurden sie von der Mächtigkeit der Felsen gestoppt, so rückte das Sprengkommando an. Wie hieß es in den 80er in einem Lied: "Karl der Käfer wurde nicht gefragt".

Die Lebensräume der Waldbewohner wurden zerstört. Und wir wundern uns über die Rache der Tiere... der Natur??! Es hat doch einen Grund warum die Wildschweine, als auch die Waschbären langsam die Ortschaften besiedeln. Sie haben kaum noch Rückzugsorte ..., keine Heimat mehr.

Warum?

Es wurde eine Autobahn gebaut!

© margret






Traurig - Traurigkeit - Trauer


Was ist Trauer  --  Warum trauert ein Mensch

Der eine vergißt schneller ... der andere verdängt  ... und wieder ein anderer vergißt nie.

Die Menschen trauern verschieden, und manch einer fragt sich warum.

'Warum trauerst du?'

'Wieso trauerst du so lange?

'Warum kannst du nicht loslassen?'

Das sind Empfindungen die nicht erklärbar sind und sich manchmal nie verändern werden.
Die Trauer - Traurigkeit wird leiser klingen, die Seele nicht mehr erschüttern lassen und das Herz verkrampft nicht mehr ..., doch verschwinden wohl nie.


Die Trauer ist fast zerronnen, das Neue wird begonnen .
Die Nacht ... sie weicht dem Morgenrot.

Die Zeit, sie bringt es nun hervor und denn stehen wird sie vor dem Tor .
Erwarten wird sie nun das Glück, es wird kommen ... zu ihr zurück .

© margret







Die Wartende



Eine schöne junge Frau in einem baufälligen altem Haus, sitzt wartend an einem Fenster.

Woran denkt sie mit geschlossenen Augen und einem sehr ausgeglichenen, fast entrücktem Gesichtsausdruck.

Durch die getrübten Fensterscheiben kann man den Strauß, den sie in der Hand hält nur schlecht erkennen.

Sind es sehr dunkle Callablüten oder gar Lilien, die mit einer ebenso dunklen Schleife gebunden sind?

Ich vermutete sie wartet auf den Geliebten, in einem Sommerkleid mit lieblichen Gedanken sitzend am Fenster.

Sie wartet ...

Geliebter

Mein Herz ist schwer
ich denk an dich
und glaub' nur
ich erwarte nichts
teil nur der Gedanken mein
so bin ich Dein.
Warten werd' ich,
bis du bereit, mir zu schenken
die Liebe ungeteilt.

© margret
















Was ist das

Wenn die Traurigkeit Besitz ergreift?
Ist es Melancholie .... oder Schwermut?
Oder ist man einfach nur introvertiert?
Vielleicht doch nur ein wenig nachdenklicher als Andere?

Muß man über Witze lachen können?
Was ist wenn nicht?
Hat man dann automatisch keinen Humor?

Was ist wenn man nicht weinen kann?
Sind die Tränen versiegt ... oder ist man erstarrt?
Oder hat man einfach zuviel geweint und gibt einfach auf?

Was ist das ... nur mal so gefragt ...

 © margret































Mein SEIN


Und dann ist es so ...

Ich fasse all mein Denken und Fühlen in Worte schreibe sie nieder
und dann ist es so ... befreit, leicht, beschwingt ... Musik ... Lieder.

Und dann ist es so ... ich BIN

 Ich BIN ein Geist, ein Körper, ein Leben
Ein Mensch mit einem Herzen ..., es ist nur klein
und doch es ist mein SEIN
ein SEIN mit einer Seele und so verwundbar DARIN
so unendlich die Gefühle und ich spüre, dass ich BIN. 

© margret




Alles was zählt ist der Glaube !


Der Glaube an sich:


An das ICH

An die Hoffnung

An die Zuversicht

An die Liebe

Ist es der Glaube oder der Mut, oder gar Dummheit .... eine Treppe hoch hinaus zu beschreiten obwohl man das Ende nicht sehen kann !

Warum macht man das ?
Warum geht man den unbekannten Weg.
Warum ?

Ich denke es muß der Glaube an sich selbst sein, der Glaube Schweres schaffen zu können, vielleicht umöglich gemeintes. Es gilt das Selbstvertrauen zu finden, zu bestärken!

Ist dazu nicht auch Mut notwendig ?

Den Mut überhaupt den Gedanken zu fassen loszugehen ?

Ich meine ja ...

Doch dumm wäre es seinen Mut nicht zusammen zu nehmen, nicht an sich zu glauben und auf der Stelle stehen zu bleiben.

Also los ... los marschieren, empor klettern, das Ende finden und durchs Ziel gehen .

"Zu allem Großen ist der erste Schritt der Mut."
schrieb schon Johann Wolfgang von Goethe

So ist es auch, den größten Mut hat, und ich denke das ist wirklich der aller, aller Größte den der kleine Mensch haben kann, ist, wenn er Mutter´s Hand los läßt und alleine geht. Ab da wird das Selbstvertrauen in sich aufgebaut.

 JA  ICH  KANN !!

© margret



Ungesehene Tränen  



Tränen rinnen die Lebensader hinunter, nicht gesehen von den Menschen!

Dort hinten, ganz weit hinten steht er ..., ein mächtiger Baum.
Dabei mutet er eher zierlich an, noch hat er das Greisenalter nicht erreicht, steht er nun in der Blüte seines Lebens.  Doch ahnt er bereits das er niemals zu einem Baumriesen werden kann.

Er kann nicht fliehen, seine Wurzel halten ihn fest. So gerne würde er mit dem Wind fortziehen, mit den Wolken auf die Reise gehen. Er kann nur seufzen, leise vor sich hin. Ungehört erträgt er tapfer sein Schicksal!

Tränen rinnen die Lebensader hinunter, nicht gesehen von dem Menschen!

Noch ein einziges Mal atmet er tief ein und aus.

Nur noch einmal sorgt er für ein gutes Klima, im fernen Regenwald für das Wohlergehen der Menschen. Dann hört er das kreischen der Motorsäge und fällt um.

© margret





Ein Tag wie Dieser 

Manchmal wünscht man sich die Zeit anzuhalten, manchmal wünscht man sich nur in diesem Moment zu verweilen,
manchmal wünscht man sich die Erden sollte still stehen.


Doch dann wieder, kann der Tag nicht schnell genug
vorüber gehen,
doch dann wieder zählt man die Stunden bis
der Tag endlich um ist.


Doch dann wieder sehnt man sich die Nacht herbei,
hofft auf den nächsten Tag.


Den Tag wie Dieser, wie dieser eine Tag an dem man sich
die Unendlichkeit herbei gesehnt hat.

                                                                                                           ©margret





Komm mit ...  
                                                                             
Komm lass uns gehen ... auf die Wiese und den Himmel betrachten.    

Komm lass uns gehen ... auf die Wiese und Blumenkränze wickeln.
  
Komm lass uns gehen ... auf die Wiese und einander nah sein.

Komm lass uns gehen ... auf die Wiese und die Welt vergessen.

Komm ... wir gehen ...

© margret























Wohlklang  


Eines Tages flüsterte eine Stimme:

 "Komm mit ..., komm mit in ein Land ohne Kummer und Schmerz ..., in ein Land der Unbeschwertheit und Glückseligkeit.

Komm mit ... j e t z t ...  in das Land Unendlichkeit!

Und er ging mit ..., ohne zu zögern und ohne ein Wort ..., mit einem letzten kurzen traurigen Blick zurück.

Dann war S t i l l e, und das Herz schlug nicht mehr. Die Welt stand still ...


                                                                                                                          

© margret





Es ist Sommer






Der Sommer ... die schönste Jahreszeit .... alles blüht auf .... alles ist schön .... alles strahlt .

Der Sommer ... die schönste Zeit im Laufe eines Menschenleben .

Er möge doch bleiben , für immer ....

Es ist Sommer!

© margret                                                    





Blick ins Innerste




Es dämmert, und da kommen sie, die kleinen Geister.

Was wollen sie, ich will das nicht.

Ist es der Winterblues, ... der gefürchtete?
Was ist das ..., ist es das Alleinsein, ... das verhasste?

Geister die ich nicht rief, ... ich nicht!!

Doch da kommen sie ... trippel, trappel.

Ganz leise, einer nach dem anderen.

Was wollen sie, ich will das nicht.

Geister die ich nicht rief, ... ich nicht!!

Da sind sie, einer im rechten Ohr, einer im Linken.
Einer im Herzen, einer in der Seele, einer im Verstand.

Was wollen sie, ich will das nicht.

Geister die ich nicht rief, ... ich nicht!!
Sie fangen an zu flüstern, sehr leise, kaum das ich sie versteh'.
Und doch hört das rechte Ohr dem Linken zu, versteht sie kaum,
alles ist wirr.

Was wollen sie, ich will das nicht.

Geister die ich nicht rief, ... ich nicht!!

Sie begehren auf, toben im Herzen und fangen an die Seele zu zerstören.
Doch der kleine Funke Hoffnung, der sich im Verstand versteckte völlig unbemerkt
von den Geistern, der begehrt auf und jagt sie fort.

Was wollen sie, ich will das nicht.

Geister die kamen, ohne das ich sie rief, ... ich nicht!!

Und dazu die Stille, eine Stille die weh tut, so unendlich qualvoll.

 Nur ein Geräusch dringt an mein Ohr ... tick - tack - tick - tack
nicht sehr laut doch stetig dieses ... tick - tack
wie oft nur, ich möcht es zählen das ... tick - tack - tick - tack.

Die Eintönigkeit, sie lullt mich ein ... tick - tack - tick - tack.

Der Gleichmarsch, es gibt kein Reißaus ... tick - tack
gefangen in dem Rad ... tick - tack - tick - tack
pflichtbewußt und immerzu ... tick - tack.

Wie lange noch, wann hört es auf ... tick - tack - tick -tack.
ich will halten die Ohren zu ... tick - tack.
doch nutzt es nicht, immer das ... tick - tack - tick - tack.

Ich will hier raus!!

© margret






Ab in´s Körbchen ...
oder
Einander nur nah sein ... einfach nur DA SEIN


 
Da steht er, der Schatten, ich weiß das ER es ist. Ich kann ihn nicht sehen, doch deutlich spüren, so genau als stände er neben mir. Doch es gibt ihn nicht mehr, er ist gestorben vor langer Zeit, mein geliebter Mann. Verlassen konnte er seine irdische Hülle, die Qual und die Pein seines Lebens ablegen. Den Körper gibt es nicht mehr, seine Seele ist allgegenwärtig. Manchmal mehr, manchmal eben kaum zu spüren. Doch wenn er sehr präsent ist kommt die Erinnerung ..., eine Erinnerung die nicht schöner sein kann.

Wie gern erinnerne ich mich wenn er da ist, ich spüre ihn sooo genau!


Ich sehe ihn an, er versteht mich wortlos. Er sieht nur meinen Blick, streckt die Hand aus und zieht mich an sich. Seine Arme legen sich schützend um mich, ganz fest hält er mich. Ja, oh ja ...... da ist es! Sofort spüre ich die Geborgenheit, undbedingt will ich in sein Körbchen .

Er führt mich vorsichtig zum Bett, bereitet es schön vor. Ganz schlicht, nicht´s soll uns ablenken, ablenken von der Geborgenheit die ich haben möchte, unbedingt ... und dann endlich. Es ist schön, dort bei ihm in seinem Körbchen. So behütet, niemand kann mir etwas tun. Seine Arme in denen ich liege, ganz still und zusammengekauert wie Fötus, sind wie ein Schutzschild.

Wann spürt man das zum letzten Mal? Unbefagen, einfach im Arm zu sein, einfach nur an der Brust zu liegen. Wann erinnert man sich daran? Wann war das? Manche vielleicht nie, ich auch nicht, man vergisst. Bis zu dem Moment an dem es einem wieder einfällt, diese Geborgenheit, den Herzschlag den man einst spürte.

M U T T E R !!

Diese Geborgenheit, man möchte sie wieder haben ... einfach nur da  sein ... beieinander sein und sich spüren. Sich einfach nur spüren, sonst nicht´s! Nur auf den Herzschlag des Anderen lauschen.

Die Herzen schlagen manchmal im Gleichmarsch, manchmal ungestüm, auch mal etwas holprig, vielleicht setzt es auch kurz aus. Dann schlägt es wiederum wild und unbarmherzig. Es rackert und müht sich ab, für den Moment wo es den Anderen sich spüren lässt. Dann gibt es den Trommelwirbel ab, deutlich laut, damit man es hören kann, vielleicht auch sieht. Der Brustkorb hebt sich, wenn man die Hand auflegt spürt man das Herz, wie es schlägt , und schlägt, und schlägt.

Einfach spüren .... sich nur spüren das man da ist. 

Das ist der Sinn, der Sinn des miteinander, der Sinn zu leben, der Sinn einander zu verstehen. Dieses Gefühl einander nah zu sein, einfach nur die Zartheit des DA SEIN. Das macht die Geborgenheit nach der wir uns sehen aus.

Gern hab ich mich erinnert ... komm in´s Körbchen

© margret














Meine persönlichen ' Vier Jahreszeiten '



Im Frühling lernte ich IHN kennen, wir durchschritten ihn und bekamen ein Kind.

Es begann eine Zeit die auch vom Sturm bedroht wurde, der jedoch durch unsere gemeinsame Hand vertrieben wurde.

So langsam kam der Sommer, auf der Wolke des Glücks bekamen wir ein zweites Kind.

Doch das Gewitter nahte. Es brach mit aller Heftigkeit aus, und der Blitz schlug ein ... .

Der Herbst läßt sich langsam, sehr langsam erahnen, durch ihn schreite ich allein.

Wenn der Winter kommt ... irgendwann ... die Schneeflocken tanzend mein müdes und greisen Haupt bedecken werden; dann schaue ich zu der Wolke empor die unser Glück barg und werde IHN lächeln und winken sehen.

Ich werde IHM dorthin folgen und für eine unendliche Zeit mit ihm Hand in Hand schreiten.

Darauf freue ich mich ....!

© margret





Wer nicht wagt ...


"Steh auf wenn du am Boden liegst" ... so heißt es in einem Lied der Band "Tote Hosen".


Doch was ist wenn man nicht mehr weiter weiß, das Ziel welches man einst vor Augen hatte in einem Labyrinth verloren hat ..., keinen Ausweg mehr findet!

Was ist wenn man mit dem Rücken an der Wand steht, den Abgrund sieht und nicht in der Lage ist einen Schritt voran zugehen. Was dann?! Man fängt an sich im Kreis zu drehen, wie ein Hamster der in seinem Rad aus der Puste kommt und  den Absprung nicht schafft. Die Luft zum atmen geht aus und man erstarrt einfach in seiner Ausweglosigkeit.

Wer hilft dann?! ... kann man sich selber doch nicht mehr helfen!

Da stehst du nun, erstarrt und bewegungslos an der Wand nach vorn schauen kannst du nicht. Gleichzeitig, während du an die Mauer gedrängt wurdest, wuchs eine mächtige Mauer vor dir.
Es kommt eine Dunkelheit über dich und breitet ihren großen Mantel aus. Nichts kannst du mehr sehen ... .

Wie komme ich nur aus dieser 'Zwangsjacke' wieder heraus?!

“Und wenn du denkst es geht nicht mehr ...” ein Sprichwort das man leicht abtut, und doch so wichtig werden kann. Manchmal fängt ein kleines Licht in der Dunkelheit an zu glimmen.  Ein Mensch streckt die Hand aus und möchte helfen. Man muß nur zugreifen!

Doch es kann schwer sein die entgegengebrachte Hilfe zu erkennen. Da ist doch die Mauer vor dir, dein sooo hoch errichteter Wall.


Geh voran, mach einen kleinen zaghaften Schritt. So wie damals ..., als du an Mutters Hand das Laufen lerntest.

Steh einfach wieder auf ... !

© margret





                                                                                                   Sei mutig


                                                                                                   Am Fuße des Berges
                                                                                                   hier stehe ich
                                                                                                   so klein und unwichtig
                                                                                                   wie der Mensch nur ist.

                                                                                                
                                                                                                   Da bin ich
                                                                                                   und schau empor
                                                                                                   ich möchte gern hoch
                                                                                                   so nah an´s Himmelstor.

                                                                                                   Wie soll ich erklimmen
                                                                                                   den schweren Pfad
                                                                                                   es ist keiner
                                                                                                   der gibt mir den Rat.

                                                                                                  So muß ich
                                                                                                  vertrauen auf mich selbst
                                                                                                  zu bestehen die Prüfung 
                                                                                                  die mir das das Leben stellt.

                                                                                                  © margret













Wenn das Wörtchen W E N N nicht wäre ....


Wenn man sich voneinander entfernt
aber doch beieinander sein möchte .

Wenn man sich nie gesehen hat
sich aber trozdem mag.

Wenn man sprechen möchte
und dann doch schweigt.

Wenn man sich in die Augen schauen möchte
aber dennoch den Kopf neigt.

Wenn man umarmen möchte
sich aber nicht traut .

W E N N ...

© margret









Ich lebe


Der Blick der dir sagt

... du lebst ...

Der Atem der dich spüren läßt

... du lebst ...

Die Hand die dich streichelt

... du lebst ...

Der Arm der dich hält

... du lebst ...

Das Herz das dir sagt

... du lebst ...

Der Mensch der es dich spüren läßt

Du lebst !

© margret








Diese doofe Angst


Ich habe Angst ..., eigentlich ein geflügeltes Wort. Oft sagt man es einfach nur dahin. Doch es kann so vieles aussagen. Aber wo kommt die Angst her und was macht sie mit uns?

Sie verhindert das unbeschwert sein ... die Angst


Sie verhindert das loslassen ... die Angst

Sie verhindert die Möglichkeit neu zu lieben ...  die Angst

Sie verhindert sich zu freuen ... die Angst

Weg damit, nur weg damit ..., mit der Angst!

© margret












Wie viele Geschichten fängt diese an mit:   Es war einmal an .... 


Es war einmal ein kleines Mädchen, langsam wuchs sie zu einer jungen Frau heran. Sie wußte nichts mit sich anzufangen. Der Körper hatte sich verändert ..., es war nicht mehr ihr altgewohnter.
Was passiert nur mit mir, dachte sie eines Tages verwundert .....

Auf einmal bekam sie eine Taille, der Po formte sich wie ein wie ein junger Apfel und die Jungs schauten hinter ihr her. Verwirrt neigte sie in solchen Augenblicken schnell den Kopf. Niemand sollte ihr errötetes Gesicht sehen, denn auch sie betrachtete heimlich die Jungen.

Es wuchsen Brüste, die sich wie zwei zuckersüße Kirschen aus der wunderschönen Blüte entwickelten. Das seltsame aber war, dass unter den Achseln Haare wuchsen, an den Beinen und an einer Stelle worüber sie nicht gerne spricht. Zu fragen traute sie sich nicht.

So verging einige Zeit ...,  die Zeit der Veränderung.

Eines Tages stand das Mädchen nun ganz allein an unter einer alten Eiche. Der Stamm war so dick, sodass man sie dahinter nicht sah. Ein Junge aus ihrer Klasse fand sie und gesellte sich zu ihr. Merkwürdig, wollte doch sonst kein Junge mit ihr etwas zutun haben. Sie war die Streberin in der Klasse mit der man nicht sprach.

So stand er nun da,  stumm neben ihr und betrachtete sie von oben bis unten. Wortlos presste er sie an den Baum. Erschrocken hielt das Mädchen still. Der Junge nutzte die Gelegenheit und fasste ihr mit der einen Hand unter die Bluse, mit anderen unter den Rock. Langsam tastet sich die Hand des Burschen in ihr Höschen. Merkwürdige Dinge geschahen mit ihr. Oh, was ist das? Wie von Geisterhand bewegt gingen ihre Beine ein wenig auseinander.
Sie wußte nicht was da passiert. Da nahm der Junge ihre Hand und führte sie in seine Hose. Sie erschrak erneut. Natürlich wusste sie das Jungen auch ein Körperteil haben wo sie nie drüber spricht. Sie hatte es noch nie gesehen, geschweige denn in der Hand gehabt. Was sollte sie damit machen? Der Junge flüsterte ihr etwas ins Ohr. Sehr leise, doch sie hatte verstanden. Und machte wie ihr gesagt wurde.

Automatisch als hätte sie es schon einmal gemacht hätte begann sie mit einer auf und ab Bewegung wie beim kneten. Doch was passierte da? Das Ding worüber sie nicht spricht wurde groß und größer und ganz dick. Sie wollte die Hand zurüchziehen, doch der Junge hielt sie schnell fest. Auch er war mittlerweile mit seiner ganzen Hand in ihrem Höschen. Ein angenehmes Gefühl durchfuhr ihren Körper. Sie wollte nun auch mehr davon. Ihre Brüste waren ganz steif geworden. 
Der Junge fing heftig an zu atmen und stöhnte ganz laut. Auch sie atmete stoßweise ein und aus und  rang um Luft. Der Slip fühlte sich so feucht an. In  ihrer Hand wurde es ganz warm. Sie schrie auf ... und saß kerzengerade im Bett.

Das Mädchen hatte nur geträumt.

© margret





Irgendwo im Labyrinth


Hinein gedrängt in die Einbahnstraße, so laufe ich grade aus … in eine Sackgasse ohne Wendepunkt.

... GEFANGEN

Die Rückkehr ist verwehrt und auch gibt es kein vorwärtskommen. Ich bin schweißgebadet!

... FRAGEN!!

Welchem Gedanken soll ich folgen und welchen schnell beiseite schieben?

Was mache ich nur richtig?! … mutlos … Wer kann mir raten?  … ANGST

Wo ist das Licht, das meine Seele erhellt?

Wo ist das Feuer das mein Herz erwärmt?

Nur ... KÄLTE …

Welchen Abzweig muss ich nehmen, welcher Weg ist der Richtige?

Ich ... MUSS ... durch das Labyrinth kommen …,irgendwie!

© margret






Symptome der Liebe



Die Liebe, um sie zu beschreiben gibt es nicht genug Worte.

Trotz allem versuche ich es einmal.

Oft wurde sie schon beschrieben .... besungen.
Oft wurde sie in Bildern gemalt.
Oft schon auf die Leinwand gebannt.

Aber ich denke, nicht´s von allem wird der Liebe gerecht, nicht´s von all dem kann
sie trefflich beschreiben.

Wir müssen sie erleben, spüren, und vielleicht erleiden .... die Liebe.
Wenn man Gänsehaut bekommt, nur weil man an den Anderen denkt, es nicht mehr abwarten kann ihn zu sehen.
Wenn man nicht mehr denken kann, nicht mehr essen kann, und wenn man nicht mehr weiß wo oben und unten ist.
Wenn der Körper sich wie in einem Karussell anfühlt.
Dieses Gefühl, dieses unsägliche Gefühl der Sehnsucht, diese unglaubliche Sehnsucht einander nah sein zu wollen, sich zu spüren, zu riechen und zu schmecken. Zu fühlen wenn es dem Anderen nicht gut geht.
Gegenseitig das Herz schlagen zu hören, so laut und heftig, das man an einen Trommelwirbel glaubt, den zarten Hauch des Atem auf der Haut zu spüren, der wie der Herzschlag einer Seele ist.


Dieser Augenblick wenn man sich in die Augen schaut, und den Grund der Seele mit einem verheißungsvollen Blick erlangt, und die zwei Seelen sich zu Einer verschmelzen und zu einem Seelenbeben wird das schöner als jeder Orgasmus nur sein kann.

Die Wärme zu fühlen, wenn die Körper sich berühren; die Aufregung die einen erzittern läßt wenn die Münder sich im Kuß vereinen. 

Ich denke das ist sie .... die Liebe .... .

Zu dieser Liebe gehört ein großes Vertrauen, sogar grenzenloses Vertrauen. Vielleicht sogar ein so großes Vertrauen zu haben sich selbst ein wenig aufzugeben. So habe ich es einmal gelesen.
Doch muß ich mich ein Stück weit selbst aufgeben um so ein Vertrauen in einen anderen Menschen zu haben?

Ich glaube ja!

Vertrauen bedeutet sich auf Jemanden verlassen zu können, ohne wenn und aber. Dazu gehört aber auch sich selbst ein wenig aufzugeben, die Verantwortung die man für sich selber hat ...vertrauensvoll in die Hände eines Anderen ...zu geben. Einen Menschen zu haben, der das Vertrauen das ich in ihn setze pflegt und schütz.

Wenn all das zutrifft, verwechsel man ganz sicher Liebe nicht mit Sexualität.

© margret






Ein Blick  


Sind es die Irrwege durch die wir auf die schönen Momente des Lebens schauen?

Der Glaube ans ICH läßt uns die grauen Wolken beiseite schieben.

Die Hoffnung läßt uns die Sonne erblicken.

©margret






Organspende

Ich hab einen Spenderausweis und stehe mit vollstem Herzen dahinter, auch in dem Bewußtsein des erklärten Hirntodes, dass mein Herz noch schlägt ..., auch von alleine noch schlägt.

Ich weiß, dass man nur noch gut durchblutete Organe verpflanzen kann, aber ich weiß auch was es bedeuten könnte, sollte sich der Körper trotz des erklärten Hirntodes noch einmal erholen und "funktionieren" wollen.

Lieber bin ich bereit zu helfen, als nur noch vor mich hin zu vegetieren .

Und ich weiß auch das es einen Organhandel geben könnte. Doch auch wenn es so ist, ich helfe immer noch einem sehr kranken Menschen, da ist es für mich zweitrangig das Arzt mitverdienen könnte .

Ein Mitspracherecht für den Organempfänger, wozu brauche ich das ?? So werden Stimmen laut. Der Sinn erschließt sich mir nicht, ich möchte uneingeschränkt helfen, egal um was für einen Menschen es sich handelt, jeder ist es wert ein Organ zu bekommen.

Ich weiß, bzw. habe davon gelesen das es schon einmal so gewesen sei das sich ein für hirntod erklärter Mensch vollkommen erholt und gesundet ist, doch wie hoch ist diese Wahrscheinlichkeit ? Ich denke relativ gering.

Gut, da ich mich entschieden habe zu spenden, ergibt sich mir auch nicht die Chance eine mögliche Gesundung auszuprobieren.

Ich habe nun schon einen ziemlichen Teil meines Leben´s hinter mir,ich denke so ein paar Jährchen habe ich noch vor zu leben. Und wenn es dann, irgendwann so weit ist, bin ich bereit zu helfen. Und ich hoffe aus tiefstem Herzen das meine Organe auch brauchbar sind.

Ebenso bin ich bei der DKMS registriert, und ich hoffe auch hier Jemandem helfen zu können ... irgendwann ... .

Eine interessante Frage hätte ich ... Was machen die absoluten Gegner der Organspende, wenn Diese ein Organ benötigen, sie müßten es doch ablehnen ... nicht wahr ?!

Sind diese Menschen dann tatsächlich bereit zu sterben !!

Es kann sein , das die vielen "Gegener" der Organspende erst mit der Thematik konfrontiert werden müssen.

Das Leid und die Hoffnungslosigkeit der Menschen erleben, um die Meinung vielleicht zu überdenken.

Niemals hätte ich geglaubt, dass ich mit dem Thema einmal direkt in Berührung gekommen wäre.

Es sind immer die Anderen die erkranken, immer die Anderen denen DAS passiert. Dann war es eines Tages soweit ... Stammzellen wurden benötigt ... . Mein Mann benötigte sie, doch zu der ernsehnten Spende kam es nicht mehr. Er starb nach einer Leidenszeit von einem guten Jahr. Doch ich danke dem Menschen der bereit war zu helfen. Leider kann ich es nicht persönlich tun, da es zu der Transplantation nicht mehr kam, denn nur dann kann man den Namen des spenders nach einer Karenzzeit erfahren.

DANKE MENSCH !!

Woher nehmen, wenn Niemand bereit ist ein "Stück" von sich zu geben.

I C H G E B E ... Bitte macht es auch !!

© margret





Aktion - Reaktion


Spott - Hohn - Mitläufertum

wer so reagiert

da kann man nicht´s tun.

Man lächelt weise vor sich hin

was ander´s macht doch keinen Sinn.


© margret



Der Gedanke



Wo kommt er her , wie entsteht er.

Die Gedanken sind frei ..... so hören wir es in einem wohl uns Allen bekannten Lied.

Doch stimmt es, ist der Gedanke wirklich frei? Unabhängig von allen Repressalien unserer Mitmenschen, und die die Medien auf uns ausüben können?
Das, was wir denken,den allerersten Gedanken, den kann man wohl nicht beeinflussen, doch wie wir den Gedanken fortführen, vielleicht doch.
Oder verzetteln wir uns nicht manchmal in unseren Gedanken, können uns aus ihnen nicht mehr lösen, dann sind wir doch nicht frei. Wir sind gefangen in uns selbst.
Die Gedanken sind frei .... unabhängig, schwerelos, und unendlich. Doch manchmal auch unkontrolliert und wirr.
Man macht sich schon einmal zu viele Gedanken, falsche Gedanken, man wird über diese auch krank. Was dann ...

Die Gedanken sind frei .... will ich sie denken ?!

© margret




Ehrlichkeit


' Um anderen gegenüber gerecht sein zu können,
muss man sich selbst gegenüber ehrlich sein '.

Ich denke das ist so richtig!

Die höchste Form der Ehrlichkeit sich selbst gegenüber ist die Fehler die man hat zu erkennen und sie sich einzugestehen.
Doch das ist schwer. Viel lieber neigen wir zum Selbstbetrug, es ist so einfach.

Erkenne dich selbst!  


Es gibt noch einen treffenden Spruch :
' Es ist irritierend wenn andere dich klarer sehen als du dich selbst'.

So ist es doch auch. Bekommt man den "Spiegel" vorgehalten und sieht die ungeschönte Wahrheit ist man erschrocken.

Erkenne dich selbst!!

Dann erst kann ich wirklich unvoreingenommen anderen gegenüber ehrlich sein.

© margret















Immer Unterwegs 




Unterwegs --- Zur Ruhe
            
Unterwegs --- Zur Freundschaft
             
Unterwegs --- Zum Allein sein

Unterwegs --- Die Hast

Unterwegs --- Zur Arbeit

Unterwegs --- In Gedanken

Unterwegs --- Auf Suche

Unterwegs --- Zum Stillstand               

Unterwegs --- Durchs Leben




Wie man sieht kann man zu vielen Dingen

unterwegs sein. Die Motivation allerdings ist

unterschiedlich. Unterwegs!

Das Wort beschreibt Aktivität.

Was ist wenn man keine Motivation zur Aktivität mehr hat?

Was ist wenn man nicht mehr unterwegs sein kann?  
Vielleicht ist man unterwegs zu neuen Ufern …

© margret





Ein Stern


Klarer Mond, unbewohnt, die Krater deutlich zu sehen als schwarze Flecken von der Erde aus.
Umspielt wird der Mond von vielen Gestirnen, manche sind Monde, Sterne oder einfach nur Planeten.

Ich liebe die Sterne, finde es wundervoll wie sie aus sich selbst leuchten, oder das Licht anderer Himmelskörper reflektieren. Es ist atemberaubend wie sie am nächtlichen Himmel glitzern, blinken, strahlen … eigentlich gibt es keinen passenden Ausdruck für das was die Sterne in der Lage sind zu tun.

Und einst gab es einen Stern, er ist legendär und seine Mär überdauert nun schon Jahrtausende.



Man weiß heute natürlich das es nur ein untergehender Komet war und sein Schweif den Himmel erleuchtete …, eine Sternschnuppe. Doch ich glaube weiter an den Stern von Bethlehem, den hellsten aller Sterne die es je gegeben hat ..., den Weihnachtsstern der den „Drei Weisen“ den Weg wies. Kommt vielleicht daher der Brauch sich beim Sichten einer Sternschnuppen sich etwas zu wünschen?

Damals gingen Kasper, Melchior und Balthasar im Schein der glühenden Sternschnuppe einem Wunsch nach, dem Wunsch das Kind zu finden …, gepriesen als Verheißung der Menschheit.

Vielleicht gehen wir am Heiligen Abend für einen Moment nach draußen die Sterne betrachten, den hellsten Stern zu suchen den wir finden können, einem Fixstern der immer an der selben Stelle steht und nie untergehen wird, unseren Wunsch anzuvertrauen.

Mein Wunsch wird wohl derselbe sein den damals die Gesandten aus dem Morgenland hatten:

Die ERLÖSUNG der Menschen der FRIEDEN und die LIEBE unter ihnen.

© margret










Die Zeit

Jeder Mensch hat diesselbe Zeit ..., exakt 24 Stunden. Doch niemand weiß mit derselben Zeit etwas anzufangen. Was macht man damit? Sie plätschert so dahin, in Unwichtigkeiten wie ein SmallTalk auf der Strasse. Aber was wäre denn wichtig mit der Zeit anzufangen?! Darüber sollte man sich einmal Gedanken machen, um die Wichtigkeit der Zeit. Irgendwann ist sie um! Unsere 24 Stunden werden einmal ein Ende haben, manchmal sehr plötzlich, ein anderes Mal schleicht sie sich aus. Kein Wecker schnarrt plötzlich los um uns zu erinnern das die Zeit einmal abgelaufen ist.

ENDE

© margret










Zum Gedenken an all die unschuldigen Opfer, die ihr Leben lassen mussten durch unsinnige Kriege und Terroranschläge








Ein Trotzkopf


Es war ein Mädchen

Habenichts

sie lief in die Welt

Tumirnichts

und blieb eine Weile in

Machtmirnichts

dann ging die Reise nach

Lernenichts

anschließend rannte sie zu

Hoffedoch

und kam zum Schluß in

Lebenoch

an

© margret













Ich weiß es einfach



Mein Wissen beschränkt sich nicht auf
... weiß ich nicht ...
Mein Wissen beschränkt sich nicht auf
... kenne ich nicht ...
Mein Wissen beschränkt sich nicht auf
...  lerne ich nicht ...

Mein Wissen kommt von
 ... ich beobachte dich ...
Mein Wissen kommt von
 ... ich lerne durch dich ...
Mein Wissen kommt von
 ... ich bin offen für dich ...

Mein Wissen kommt
... durch Erfahrung! ...

© margret


















Eisige Zeit


Kalt ist es geworden, die sibirische OstLuft hat uns erreicht. Väterchen Frost nimmt uns in den Arm und streift uns mit seinem eisigen Atem die Wange rot.

Kalt ist es geworden, bedeckt ist der Himmel mit mächtigem Grau. Verdrängt hat der greise Herr das Morgenrot und breitet seinen steif gefrorenen Rock über uns aus. Die Eiszeit beginnt.


Kalt ist es geworden, die Wolken ergeben ihre Pracht auf die Erde. Wunderbares, kleidsames Weiß schmeichelt der Erde und zieht die Menschheit in ihren Bann.

                                                              …. JEDOCH ….

Kalt ist es geworden, mir friert am Körper und der Seele. Ich habe Sehnsucht nach der am Horizont versinkenden Sonne in den späten Abendstunden und dem herrlichen Feuer des Abendrot.

Kalt ist es geworden ...

© margret





WinterWonderLand


Leicht bedeckt sind die Tannenspitzen und tragen voller Stolz ihre weiße Haube, die in der Nacht von weit her glitzernd auf sich aufmerksam macht.




Es scheint gar, als ob sie die Schneekönigin zu einem StellDichEin einladen wollten. Trotz der Kälte hüllt der Schnee, die in den letzten Tagen noch naseweis ausgetriebenen Tannenspitzen in eine wärmenden Umarmung ein. So schauen sie hoch in das lustige Treiben der mit graziler  Leichtigkeit schwebenden Flocken.

Doch still verharren die Grashalme unter ihrer Last und neigen sich langsam dem steif gefrorenen und immer noch grünem Moos entgegen ... es scheint als seien sie willenlos.




Doch in Wirklichkeit warten sie auf den eisigen Atem des OstWindes der die Halme zu einem harmonischen Tango wiegen lässt. Hin und her wollen sie schwingen indem sich langsam steigernden Takt des Windstoßes. Sie halten sich bereit um erwarten das erschallen der Sinfonie die herrlicher erklingen wird als die Schalmeien.


Eiskristalle lösen sich wie in Zeitlupe und bringen einen Reigen dar der wunderschöner zu schauen ist als es eine Primaballerina zu leisten vermag. Sie fassen voller Harmonie einander an und verschmelzen zu der schönsten Stalagmite die man sich vorstellen kann.


Herrlicher Winter!




Herrliches

WinterWonderLand ...





Herrliche Welt!






© margret






Ohne jede Erwartung


Manchmal nimmt man sich Vorsätze vor und ist bestrebt sie durchzusetzen oder zu – halten. Man geht an Dinge heran ohne eine Erwartungshaltung, getreu dem Motto: So kann ich nicht enttäuscht werden. Also reiner Selbstschutz.
Unterschwellig, ohne das man es zunächst bemerkt, wachsen Wünsche heran die zu Träumen werden. Im Grunde ja nicht schlimm, … w e n n ... ja wenn da nicht die aufkeimende Hoffnung wäre um die Erfüllung der Wünsche, die zu einem Wunschtraum geworden sind.
Manchmal ein sehnsuchtsvoller Wunschtraum. In dem Augenblick entschwinden die Vorsätze, und die Falle ist zu geschnappt, ohne das man es wollte.
Der Selbstschutz kann nicht immer funktionieren wenn sich die „Dritte Unbekannte“ nämlich die Sehnsucht einmischt.


Wunschtraum

Ein Traum, geboren aus einem Wunsch
herbeigesehnt mit dem Herzen
erblickt mit der Seele in der Nacht
und verheimlicht vor dem Tag
Ein Traum geboren aus einem Wunsch

© margret






Jener Tag


Ein Tag den ich feier
seit langer Zeit
auch fühl ich mich freier
…..
seit jener Zeit

Ein Tag den ich feier
was für ein Glück
auch wurd ich reifer
…..
ein hartes Wegestück

Ein Tag den ich feier
eiserner Wettstreiter
auch bin ich weiser
…..
ging ich die Jakobsleiter

Ein Tag den ich feier
welch ein Tag
er machte mich reicher
…..
mein zweiter Geburtstag.

© margret






                                                                Ein Tropfen, in der
                                                                Bewegung erstarrt
                                                                  gefroren zu Eis
                                                               Kristalle erschaffen
                                                                    ... Eiszeit ...

                                                                      © margret







                      © margret





Endlich ist es soweit


Ein dunkler Tag verabschiedet sich in die sternenklare Nacht. Schon seit den frühen Nachmittagsstunden erstrahlen die Zimmer in einem schmeichelnden Licht. Mal ist es nur eine kleine Lampe auf dem Fensterbrett die wie ein richtungsweisender Schimmer dem Spaziergänger vorkommt, ein anders Mal ist es ein schlichter Deckenfluter mit einer gedrehten Glühbirne die wunderbare Schatten an die Decke zaubert. Schaut man genau hin kann man kunstvolle Gebilde erkennen.
Doch am schönsten ist das Zimmer, in dem viele Kerzen eine Atmosphäre schaffen die verträumter  nicht sein kann. Sie verströmen Wärme die eine Herzlichkeit versprechen in der man sich geborgen fühlt. Das Kaminfeuer flackert und das knisternde Holz verzaubert einen mit seinen mystischen Geräuschen, so als ob jeden Moment ein fabulöses Wesen durch den Schornstein herein gerutscht kommt.
Jeder weiß es,irgendwann ist der magische Tag an dem sich der Winterblues langsam auf den Weg machen muss. Bald sind die dunklen Wochen Vergangenheit, denn die Tage werden endlich wieder länger!

Wenn die Tage länger werden
die dunklen Stunden langsam sterben
das helle Licht die Stimmung hebt
man gerne wieder nach draußen geht.

Die Stimmung klettert im Barometer hoch
kommt sich vor wie ein Dreikäsehoch
und ist versucht zum Blödsinn machen
sie will sich krümmen vor lachen.

Auch die Nachbar freut sich darüber
ruft er dann wieder: komm mal rüber
schließlich werden die Tage nun länger
hatten wir zur Winterzeit einen Durchhänger.

So freuen wir uns auf die helle Zeit
das Frühjahr weiß auch schon Bescheid
es stellt schon mal die Gartenschuhe bereit
so ganz zu unserer Zufriedenheit.

© margret






    © margret






Weis'te Bescheid




Heute drücke ich mal auf „Reset“
ich denke das wird ganz nett.
Doch würde ich etwas anders machen
da muss ich doch glatt lachen!
Ich weiß ja über mich ganz gut Bescheid
da brauch ich von Andern keinen Beweis.

 Selbsterkenntnis ist das Zauberwort
und ich schmunzel über mich in einem fort.
So ziehe ich den Finger von dem Knöpfchen weg
denn ich weiß ja … es hat keinen Zweck.

 © margret






Himmels willen


Der Himmel ist tief schwarz. Die Sonne ist einfach verschwunden, und der Mond kann nicht mehr aufgehen. Sogar die Sterne sind weg. Was ist geschehen? Ist es meine Schuld? Habe ich zu wenig zum Himmelszelt aufgeschaut und mich dadurch viel zu wenig um sie gekümmert? Ich habe das Universum doch nicht zu wenig beachtet, nein, niemals. Ich bewundere doch die Gestirne, die Kostbarkeit die irgendwann einmal entstanden ist.

Aber was ist mit den Sternen los?

Immer habe ich sie betrachtet. Selbst in der eisig kalten Nacht verharre ich einen Moment um den kaum zu begreifenden Kosmos auf mich wirken zu lassen. Das müssen die Sterne doch gespürt haben. Sie müssen doch wissen welche Faszination sie ausüben!
Beeindruckend wie nah die Himmelsgebilde manchmal erscheinen. So als ob sie extra ein wenig näher zur Erde sinken. Fast könnte man in manchen Nächten nach ihnen greifen. Sie wecken Sehnsüchte, denkt man doch das ihr Erstrahlen einen Intimität zwischen dem Betrachter und ihnen ist.

Nun schaue ich auf, und sie sind weg. Einfach weg! Eine Ahnung beschleicht mich. Der Himmel ist doch so schwarz, so sehr schwarz und das sicher nicht nur weil Nacht ist.

Die Sterne müssen gestorben sein und der Himmel trägt Trauer!

Noch nicht einmal weinen kann er. Kein Tropfen fällt herab, weder als Regen, noch als Nebel. Nichts geschieht, nur Dunkelheit und Stille … Grabesstille …

Doch dann kommen sie, die Tränen ..., meine Tränen.

© margret






                                                                                   Erkenntnis

                                                                            Sei wie das Blatt im Wind
                                                                             das um sein Leben ringt
                                                                        sei wie ein Fähnchen im Sturm
                                                                               drehe dich einfach um
                                                                          nur eines vergiß nimmer nicht
                                                                    die Welt dreht sich nicht nur um dich.

                                                                                        © margret

                                                                                   











Wo bleibt der Frühling?


Der ist noch nicht da,
denn es ist erst Februar.
Doch er kommt bestimmt,
wenn wir erst im Märzen sind.
Dann wird er sicher bleiben eine
Weile da, und wir rufen laut"Hurra".

Sehnsucht haben wir wohl nach dem Frühling
denn wir sehnen uns nach Wärme, die uns die
Jahreszeit verspricht.
Aber der Februar ist ganz sicher nicht in der Pflicht
er gibt dem Winter zumeist ein letztes StellDichEin
denn so soll es ja auch sein.
Denkt daran wie es war als Kind, die Kälte und Wind in manchem Monat
vorrherrschend sind. Sogar im Maien hat es noch geschneit, und man dachte:
"Biste gescheit?"
Das sind die Wetterkapriolen die uns wieder auf den Boden der Tatsachen holen. Denn eines ist gewiss, es kommt das Wetter das Petrus uns auftischt.
Doch auch wir Menschen haben mitgemischt, und dem WetterGott daran gelegen ist nicht.
Die Pole sind nicht mehr im ewigen Eis, denn sie schmelzen ... Was für ein Scheiß! ... Auf die Frage: Wer hats getan? Schauen sich alle nur betroffen an. Keiner wills gewesen sein, doch beim recherchieren fällt mir ein: Wenn man es genau nimmt denkt man dann, ist die Erderwärmung nicht Schuld daran?
Nun ist es soweit, der Meeresspiegel steigt. Geflutet wird oft alle Lande weit. Wer einen Freischwimmer hat, der ist vielleicht gefeit ... doch was nutzt es denn nie ist er bereit zu schwimmen um sein Leben, wenn Sturzbäche ihn mitnehmen.

Wie war Eingangs noch die Frage ... Wo bleibt der Frühling? ... schau in den Kalender wo doch steht wann ist FrühlingsAnfang und du verstehst. Begreifst du es dann immer noch nicht, schau nach draußen wie weit es mit dem Wetter ist. Doch eines weiß ich ganz genau: Der Februar kann sein eine kalte Sau. Meist wurd doch um diese Zeit zu Hause geschlachtet, erinnert euch doch warum es so war!

© margret





Planlos


Ohne Schatten irre ich am Strand durch die glanzlose Sonne
ungezähmte Böen zerzausen windstill mein glattes Haar und
sanft reißende Wellen umspielen meine trockenen Füße.

Lahm eile ich zu dem stählernen Holzanlegesteg
an dem die laut tosende schaumlose Gischt geräuschlos abprallt
und die stummen Seevögel kreischend ausharren.

Schnell wird es langsam Zeit aussitzend den Heimweg anzutreten
die glanzlose Sonne die gleißend am Horizont hängt geht unter
sodass ich von der fernen Nacht die träge heran eilt  überrascht werde.

© margret





Ferne Liebe

In der Höhe am Himmelblau ist ein Flugzeug zu sehen. In so weiter Ferne das man glaubt es würde stehen, doch nur für einen Moment erscheint es so zu sein. Nur einen Wimpernschlag später zerschneidet es die Wolken mit einer selbstverständlichen Leichtigkeit und zieht seinen unschuldig weißen Kondensstreifen hinter sich her.
Eindrucksvoll, mit ein wenig Fernweh betrachte ich es. Werde ich jemals den Traum der Menschheit fliegen zu können nachempfinden?
Diese Schwerelosigkeit , Leichtigkeit einfach nur dahin gleiten, auch wenn es in einem stählernen Vogel ist um dies Verwirbelungen am Himmel hervorzuzaubern.
Mit diesen Spuren die der stählerne fliegende Riese, der so klein aussieht, schicke ich all meine Gedanken, all mein sehnen und träumen auf die Reise. Ich lasse sie in den Luftstrudel eintauchen um sie mit den kleinen Wolkengebilden mit ziehen zulassen. So entschwinden meine Gedanken in das unermessliche Universum und erreichen grenzenlose Tiefen.
Dort werden sie irgendwann in dem unendlichen Raum festgehalten, um im richtigen Moment den Ort zu finden wo sie geliebt werden.

© margret










Und es ist so ...

Das Licht ist mächtig, es findet immer seinen Weg
 und fasziniert mit seinem Schein
kann kalt und auch wärmend sein.

Es stärkt die Natur und lässt den Pflanzen ihr Tun
nichts hat die Macht etwas dagegen zu tun.
So scheint es schon  immer, Jahrtausende lang
und nichts kann es hindern, außer der Weltuntergang.

© margret








Nur eine Illusion?

Folgenden Satz habe ich einmal gelesen. Ich will nicht sagen das er sich bei mir in Stein gemeißelt hat, doch er hat mich so beeindruckt das ich ihn mir gut gemerkt habe, doch leider den Verfasser nicht.

„Kontrolle ist nur eine Illusion der man sich hingibt, vielleicht sollte man einfach nur vertrauen.“

Wollte ich den Satz Wort für Wort zerpflücken um zu definieren käme etwas ganz anderes dabei heraus, da Kontrolle zu haben keine Selbsttäuschung ist, wie bei einer Illusion.

Der Intension in dem obigen Satz kann man nur zustimmen.

Für einen Menschen aber der Enttäuschungen, Verluste usw. erlebt hat ein schwieriges Unterfangen wieder Vertrauen zu erlangen. Der steht sich oft selbst im Weg und schützt sich mit Distanz.
„Vertrauen ist gut, Kontrolle aber besser!“ ein Sprichwort das jeder kennt, aber längst nicht jeder danach handelt, da es alles Zwischenmenschliche zerstört, oder erst gar nicht aufbauen lässt.

Doch nun frage ich mich: „Ist ein Wunsch auch nur eine Illusion?“

© margret






Wohl verstanden


Warum lässt man mir die Worte nicht
ich weiß doch wie man spricht!
Wohl liebe ich nur die einfachen Worte
dafür leicht zu verstehen an jedem Orte.

Bunt malen muss ich meine Worte nicht
es ist mein Herz das sie mit Liebe spricht
und die Seele legt viel Wärme hinein
sagt doch:
 „Mehr muss es doch nicht sein?!“

 © margret





Dieses kleine Gedicht habe ich für die Menschen geschrieben die sich nicht wortgewandt ausdrücken können und dafür kritisiert oder gar gemobbt werden.

Es ist immer schwierig entgegen der Norm und außerhalb jeder Form.

Auch ich habe es mit der Rechtschreibreform schwer die ich gerne außer Kraft setze, ebenso das Drama mit dem Komma. Muss nun hier? oder doch lieber dort, ach da ist es doch am ganz falschen Ort. Und dann zum guten Schluss die Sache mit ... dass das ... und da kommt wie es wohl kommen muss. Wieviel ... s ... müssen es denn sein? ach, es ist wirklich zum schrei´n. Doch eines ist ganz gewiß, das BuckelS lieb ich heiß und inniglich.

Und noch eines weiß ich ganz genau, das Althergebrachte machte mich einst schlau!

© margret





Summ Summ Summ

Ein leiser Flügelschlag,
und mein Herz einen
Hüpfer macht

Willkommen 

heißt es, das leise Summen
das dir sagt
der Frühling wird bald kommen.

© margret







 Auf zu neuen Ufern



Meteorologisch ist der Frühlingsanfang da. Selbst einige hartgesottene Pflänzchen strecken mutig ihre vorwitzigen Näschen aus der kalten Erde und betrachten sich den zumeist grauen Himmel. Ab und an nährt die Sonne ihren Lebensbeginn. Scheinbar ist der vereinzelte Lichtblick in ihrem noch kargen Leben ausreichen, denn prächtig im Wuchs und farbenfroh trotzen sie dem nicht sehr frühlingshaftem Wetter.
Mit ihrem porzellanfarbenen Blütenkleid und den schmalen lanzenttenartigen Blättern, die zu seinem Schutz rundherum dem Schneeglöckchen das Geleit antragen, verzaubert es uns in eine Aufbruchstimmung. Unwillkürlich atmen wir bei ihrem Anblick tief ein und aus, denn der Winter strebt dem Ende entgegen und unsere schöne Erde beginnt ihr Füllhorn zu füllen um uns
                                                                                                 wohl dosiert zu verwöhnen.

Die Schneeglöckchen in ihrer Zartheit, mit dem leicht gesengtem Haut das schon fast demütig anmutet, ist der erste Bote der kommenden, wie ich meine schönsten Jahreszeit.
Schneeglöckchen und Krokusse plaudern in einer Eintracht auf der Wiese zusammen und nichts kann sie stören. Aufgeweckt von dem Geschnatter gesellt sich das Weidenkätzchen dazu und überblickt aus der Höhe die illustre Runde. Die Christrose, da sie recht fromm ist, hält sich diskret im Hintergrund. Und das ist gut so, denn mit ihrer derben Schönheit und etwas herben Duft passt sie nicht ganz so zu den kleinen Zarten.


Gespannt können wir sein wenn Tulpen und Narzissen auf der Bildfläche erscheinen, glauben sie doch die Größten zu sein. Wir wollen ihnen den Glauben lassen und warten lieber auf die Märzenbecher die mit ihren grandiosen Blütenköpfen alle Frühlingsblumen übertrumpfen. Noch nicht einmal die Schlüsselblumen können dies übertreffen, obwohl ihre einfache Blüte wunderschön ist. Von der herrlichen Kirsch- und der verzaubernden Mandelblüte will ich erst gar nicht reden. Seufz …, Sehnsüchte werden geweckt! Nur einmal möchte ich diese legendären Bilder sehen, nur einmal die überschwängliche Mandelblüte in Südeuropa miterleben.

Ach, wie schön das Frühlingsanfang ist und … Auf zu neuen Ufern!


© margret













Stundenlang


Leere, raumlose Qual. Die Tage füllen mich nicht aus, schier endlos ist die Zeit. Wann hat das ein Ende? Ich quäle mich zur Arbeit! Zäh nur zerrinnen die Stunden bis ich wieder nach Hause kann, in mein stilles Zuhause. Schnell ist dort der Lärm des Tages vergessen. Der Lärm den die Menschen machen ..., den die Welt macht.

Ruhe – Danke!

Hier sitze ich am Fenster, die Arme auf das Fensterbrett gelegt und schaue nach draußen. Mein mit Gedanken schwerer Kopf ruht aufgestützt in meinen kalten Händen. Ich beobachte das Treiben, die Hektik der Menschen. Die geschäftige Rastlosigkeit wühlt mich auf, zermürbt mich fast, das kann ich mir nicht mit angucken. Was ist mit meinem Baum? Ihm will ich mich endlich widmen um
ihn ausgiebig zu betrachten. Tag für Tag.

Und immer wieder gibt es Neues an ihm zu entdecken!   

Wie schön er gewachsen ist, dass Geäst erinnert ein wenig an den Kopf der Medusa. Wunderbar schlangenartig verzweigt ragen seine Äste über einen Weg. Er scheint sich zu recken und zu strecken. Fast mutet es an als ob er mit aller Macht Energie schöpfen möchte. Doch woher? Aus der verschmutzten Luft?! Ja, er hat gelernt damit zu leben. Er hat sich angepasst, an die Umstände und gedeiht wunderbar.
Gerade frischt eine Brise auf und die Blätter rascheln eine kleine Melodie. Hören kann ich sie nicht, doch ich stelle mir eine sanfte Weise vor, so wie sie die alten Meister komponierten. Ich habe Angst das Fenster zu öffnen, habe Angst das der Lärm der Welt mein Wiegenlied übertönt und zerstört.
Ich liebe die Ruhe, die Ruhe die meine Gedanken schweben lässt. Und Melodien erklingen lautlos in meinem Kopf und bilden ein wunderbares Arrangement gemeinsam mit dem Wohlklang des Baumes.
Selbst in der Nacht führt mein bester Freund und Schöpfer meines Atems seine Melodei in einer grandiosen Serenade fort.

Es sollte niemals aufhören! Ich möchte fliehen, allem entfliehen ist doch mehr als Wunsch und Traum, sind mehr als nur Schaum, sie sind das Reisen, das sachte Entgleiten, in einen weit entfernten Raum.

Doch morgen früh schon ist es wieder vorbei, der Krach dringt in mich ein …, es schmerzt so! Und wieder beginnt das endlose Warten auf das Ende, das mühselige Ausharren auf das Ende des furchtbaren Arbeitstages. Ich ergebe mich in die Stunden, bis …

© margret









Spuren auf der Haut


Würde alles auf der Haut erscheinen , auf dem größten und wohl empfindlichsten Organ das wir haben würden wir sicher verrückt werden.

Wie würde die Haut reagieren wenn alles was wir tun und denken dort erscheinen würde?

Was ließe sie uns spüren!

Vielleicht würde sie schrecklich jucken, oder sich erwärmen ... gar heiß werden. Würde sie Pusteln bekommen, oder doch nur Flecken, oder sich gar öffnen?! Nicht auszudenken würden alle Sorgen dort erscheinen, alles Leid und Glück, die Freude und unser Spaß. Was wäre wenn unausgesprochene Gedanken dort zu lesen sind.

Würden man das alles wohl bemerken?, oder wäre es uns auch einfach egal und machen immer weiter. Immer weiter bis es nicht mehr geht, die Haut aufgibt und uns zwingt etwas zu ändern.

Die Haut reagiert, auch sie ist das Spiegelbild der Seele!

Sie äußert sich nicht bei jedem Menschen gleich. Der Eine versteht ihre Sprache schneller als der Andere.

Ich kann ihre Handschrift lesen, sie schreibt deutliche Worte … sie spricht meine Sprache.

Die Haut, ein Organ das empfindlicher nicht sein kann.

© margret






Die Floskel


 Mich hat ein Satz beschäftigt den wir schon gehört habe. Auch zu mir wurde er schon gesagt:

                               "Wir wollen Freunde sein und bleiben in Kontakt.“

Ein Satz, der viele Fragen aufwirft. Antworten darauf bleiben aus. Was heißt ... Freunde sein ... und ... bleiben in Kontakt. Kann man denn noch Freunde bleiben, was immer geschehen sein mag? Und wird man dann noch kontaktiert? Wann und wie oft?

Ist dieser Satz nicht eher eine Gewissen beruhigende Floskel? Ein Satz der einen bitteren Nachgeschmack hat, und wie ich finde es bedeutet doch oft eher das Gegenteil. Oder nicht? Zumeist kommt das große Schweigen. Nicht immer, manchmal schafft man es tatsächlich Freunde, das ist schön und zeugt von Charakter.

© margret





Vergangenheit






Drei Fenster und verhüllt ist die Sicht,
sodass kein Licht hinein noch nach außen bricht.
Warum wurde das Gemäuer verdunkelt, was ist geschehen?

Dass was getan ward nie gesehen!

Die Mauern sind stumm, und klagen nicht an,
sie wehren sich nicht und lassen Gesträuch wachsen dran.
Schweigen umhüllt die Hallen längst
und der große Mantel des Vergessens sich senkt!

                                                                         © margret
       




Mühe der Zeit  


Eine junge Frau sitzt vor einer prächtig bemalten Mauer, den Blick leicht zur Seite gewandt.
Sie scheint um Gesellschaft nicht verlegen zu sein. Die sehr weichen Gesichtszüge lassen einen glauben, sie sei fast noch ein Kind.  Ihr erden langes Gewand umschlingt den Körper. Es gibt nicht's von seiner jugendlichen Schönheit Preis. Es liegt in großen Falten um ihre Statur. Auf den Schulter ist es mit einer Spange zusammen gerafft. Man könnte auf die Idee kommen, dass sie etwas darunter verbirgt.

Vielleicht die Last des Tages?! Die Mühen der Zeit?! Hat sie sich ihr Tage Brot verdienen müssen?!

Ihre Haltung ist abwartend, doch um was? Erwartungsvoll schauen ihre, ein wenig, matten Augen in einen versteckten Winkel. Die Hände liegen ineinandergelegt müde in ihrem Schoss.

Sie wartet ... Allein

© margret





Der kleine Käfer

Der kleine Käfer FlügelLeicht ist wohl rot
doch er hat´s nicht leicht.
ganz traurig trottet er einher
hat er doch keine Fleckchen mehr.

Seine Punkte kamen ihm abhanden
als er neben einer Pfütze hat gestanden
das Wasser schwappte über ihn
und sein schwarzer Stolz war dahin.

Nun muss er sich suchen ein Helferlein
das wird wohl ein kleines Feelein sein
sie schwingt dann schnell den Zauberstab
und er dann seine Punkte wieder hat.

Und die Moral von der Geschicht:
stell dich niemals neben eine Pfütze nicht. 

© margret





Der Kuss



Küssen ist der schönste, anregendste, aufregendste, erregendste und wohl auch atemraubendste Moment den man sich vorstellen kann.

Der Kuss ist die Poesie der Liebe, unbeschreiblich schön. Er birgt alles Gefühl das man haben kann. Er ist Sehnsucht und Verlangen zugleich. Er drückt die Zartheit und Empfindsamkeit des Momentes aus in dem sich die Lippen treffen. Er weckt alle Sinne und ist der Beginn der Leidenschaft die nach so viel mehr verlangt.

Das ist der Kuss, nur drei Buchstaben, ein kurzes Wort, doch kann er lang sein wenn sich die Paare darin verlieren.

W u n d e r s c h ö n ...

Der Kuss

© margret




Der  Augenblick 
(Drabble)

Morgen ist es endlich soweit! Klaus und Tina fiebern ihrem Date entgegen. Sie treffen sich an dem Platz an dem sie sich zum ersten Mal sahen, auf der wunderschönen Blumenwiese unter dem Dach der alten Linde.
Die Sonne scheint herrlich und ein weißes Wolkenband verharrt einen Moment und  betrachtet sich den Augenblick als Klaus Tina´s Gesicht liebevoll in seine Hände nimmt. Einen kurzen Moment taucht er in ihre bernsteinfarbenen Augen ein, die von großer Sehnsucht erzählen.
Sie küssen sich mit einer beseelten Leidenschaft und beschwingten Leichtigkeit die gleichzeitig so verlangend ist.
„Ich liebe Dich!“ flüsternd sie sich gegenseitig ins Ohr.

© margret






Der Handlungsreisende oder Dumm gelaufen


Wo ist der Stein des Weisen, verloren gegangen, dem Handlungsreísenden. Dumm ging er um mit seinem Reichtum dachte es wäre sein Eigentum. Der Stein erklärte ihm von Anbeginn: 

„Geh klug mit mir um, nur dann macht es Sinn.“

Dem Reisenden darbt es nun gar sehr, sein Wissen entschwindet ihm immer mehr. Sein Geist wehrt sich mit aller Macht, glaubt immer noch an seine einstige Pracht. Ein Irrglaube, doch weiß er es nicht, denn Keiner sagt es ihm ins Gesicht. So rettet er was ere nur retten kann, nur immer dümmer seine Handlungen dann. 

So geht er nun von Haus zu Haus, spuckt vermeintliche Wahrheiten aus. Besser weiß er es nun mal nicht, kein Stein ist mehr da der zu ihm spricht. So siecht er nun der Dummheit entgegen und keine Gnade wird ihn je umgeben.

Hätte er auf den Stein gehört und die Verblendheit ihn nicht betört, 
so hätte die Klugheit ihn weise handeln lassen und wäre herausgestochen aus der Masse.
Dumm gelaufen lässt sich nur noch zusagen, es geht ihm auch nicht an den Kragen. Milde lächelt man den einstig Weisen an, ist er doch der Dumme … fortan.

© margret





Das Meisterwerk


Ich, ein Mensch, ein Rohdiamant ..., ein unvollendetes Meisterwerk


Wenn ich ein Buch wäre … wer hätte es geschrieben? 


 https://www.youtube.com/watch?v=9cW_Fv7uS7k

Es gibt großartige Autoren die in der Lage wären ein solches Werk zu Papier zubringen, einem Meisterwerk nahe kommend.


Wenn ich ein Lied wäre … wie würde ich klingen?

https://www.youtube.com/watch?v=zxSTzSEiZ2c

Meisterliche Komponisten gibt es viele die eine Hymne intonieren könnten, vielleicht würde das Werk die Charts stürmen und als Meisterwerk in die Geschichte eingehen.




Erschaffen, geformt und geschliffen wurde ich von meinen Eltern, geprägt von meinem Leben …, doch fertig bin ich noch lange nicht.

© margret






    
    © margret




Eine Stunde lang ...

… sitze ich und beobachte die gelangweilt musternde Blicke Wartender die von einem zum anderen gehen.
Es herrscht Schweigen, vorerst. Doch dann bimmelt hier und da ein Handy, wichtige Gespräche werden geführt, sogar mal leiser, die Gedanken der Anderen nicht stören wollend.
Doch vorrangig wird laut und eindringlich in den Hörer gekräht.
Deutlich kann man verstehen: „Hallo, hallo,der Empfang ist schlecht! Hallo, hallo, halllllo!“ Kaum einer geht höflicherweise aus dem Gebäude.
Dann wird es wieder leiser, so leise das Zwei beginnen zu flüstern. Ich muss schmunzeln, denn verstehen würde sie niemand. Sie unterhalten sich in einer Sprache die ich nicht einordnen kann.
Die Situation wird ab und an unterbrochen, durch Menschen die versuchen dem Kassenautomaten den Garaus zu machen.

Wie erheiternd es für mich ist in dieser Morgenstunde die Menschen mit ihrem Begehr zu beobachten, denn sie wollen alles dasselbe, es geht um die Zulassung ihres Autos.

© margret






     © margret





Morgen, ganz bestimmt  



Morgen
werde ich wieder lachen auch wenn mir nicht ist zum
Scherze machen.

Ich werde
in die Luft hoch springen
so oft, dass ich um Luft
muss ringen.

Ich will
in jede Pfütze treten
das Wasser spritzten lassen
und schaue auch  nicht verlegen.

Morgen
ja morgen werde ich wieder lachen.

© margret






Geborgenheit


wärmt mich

sie ist Schutz

in ihr ist mein Zuhause

friedvoll


© margret







Die Gegenwart ist, dass ich weiß das ich BIN 
denn ich weiß nicht 
ob ich es morgen noch bin.

Die Zukunft ist, dass ich morgen hoffentlich älter bin
doch ob ich es werde 
weiß ich nicht.
© margret








Der Haarschmuck

















Mit zarter Beschwingtheit
streben sie dem Licht empor
machen sich auf dem Weg
zum Himmelstor.

Sie säumen dort den Pfad
der Engelein und jedes fragt:
"Willst du mein Blümchen sein?"

Ein jeder Engel will schmücken
sein güldenes Haar, dazu passen
die pinken Blumen wunderbar.

Das Blümchen nickt und
ist hocherfreut, es hat
sein Hochstreben nie gereut.

Genug BlumenSchwestern
hat es mitgebracht und
so schmücken sie das
Engelhaar mit schönster Pracht.

© margret










Wer weiß das schon so genau?!

Was ist das SEIN

Wo liegt der SINN
 
Wie sehe ich KLAR

Wie kann man sich FINDEN

Das Antworten IST SCHWIERIG

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Mausoleum



Ein kleines Gebäude inmitten eines Waldes, leicht hineingebaut in den Schoß der Mutter Erde. Das kleine Haus, es scheint eine Ruhestätte zu sein ist alt, sehr alt. Die Fenster sind verschlossen und das Dach, wie auch die Mauern vermoosen sich. Die Verzierungen und Inschrift über dem Eingang sind kaum noch zu erkennen.

An wen wird hier wohl gedacht ..., mit wem Zwiesprache gehalten? Es scheint der Lieblingsort der jungen Frau zu sein, vielleicht ist es gar der zukünftige Ort ihres Friedens!

In das Grau und Dunkel dringt tiefsitzender MorgenNebel hervor und ein zaghafter Sonnenstrahl durchdringt mutig den Tann. Inmitten eines verwilderten Beetes sitzt die Frau mit ihrer schlichten Robe auf einem Mooskissen. Sie bringt Farbe in die Düsternis, bringt Leben und hebt sich hervor... noch.

Sie hält den schwarzen RabenVogel. Ist es ein Bote? Er sitzt abwartend auf ihrer Hand.

Die Frau schaut ihn misstrauisch an, während der Wind ihr Haar in den Nacken streift. Der wie ein Füllhorn aussehenden Ärmel ihres schlichten Kleides ist zurückgerutscht und zeigt einen schlanken Arm.
Das Gewand bedeckt den Körper völlig, lässt jedoch den Fuß frei, ein Fuß, der zum Gehen bereit ist.

Doch wohin wird sie gehen wollen? In die Halle? Die Tür ist nur leicht geöffnet, kaum sichtbar und noch durch ein Schloss gesichert. Der Ort ist so mystisch das man glaubt er würde warten.

Wer warten auf wen?

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Einbahnstraße


Manche Wege sollte man alleine gehen
man muss nur den Mut haben es
sich einzugestehen.

Nichts ist wertvoller als sein Seelenheil
denn allein sein, das kann man auch zu Zwein.

In guten, wie in schlechten Zeiten
ach, das Leben hat auch farblose Seiten.
So hat man manchmal keine Wahl
und das Leben wird zur Qual.

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Die Reiseroute  
 Drabble

Morgen geht die Welt unter, ich bin nicht da. Das wäre auch schrecklich, es ginge mir sonst nah.

Ich verreise nach Nirgendwo, dort ist es besser als Irgendwo. Komm mit, ich hab noch ein Plätzchen frei, da ist es schöner als in Einerlei. Das Ticket, es kostet kein Geld, denn die Fantasie ist hier alles was zählt.

Lass uns bleiben, bis Sterne fallen vom Himmel und der Mond nicht mehr zeigt seine Sichel.

Dann werden wir reisen zu einem anderen Ort und wir es schaffen gemeinsam nach dort. Unser Ziel wird sein die Wolke7 und unendlich ist's Leben und Lieben.

© margret








In der Dämmerung              



Was ist wenn ich mein Herz verliere?


Wer reicht meiner verlorenen Seele die Hand?


Wie komme ich unbeschadet durch Zeit und Raum?


Wer ist mein Kompass wenn es dunkel wird?    
Ist es mein Schatten?
 
Hallo Schatten
     
Dann setz dich doch her
mein lieber Schatten, du
brauchst nicht zu leben
in meinem Schatten,
komm zu mir Mr.Schatten
ein Schattendasein ist
so trist und man dich schnell
wieder vergisst.

Es dämmert lieber Schatten, setz dich zu mir.


© margret             






 
Fliehen


Wunsch und Traum
sind mehr als nur Schaum
sie sind das Reisen
das sachte Entgleiten
in einen weit entfernten Raum

                                                                       © margret




Ungewaschene Reinheit


Es ist Mittag und seichter Sommerregen labt die dürre Erde. In langen Fäden perlen die kleinen Tropfen an den dürstenden Blättern herunter. Tropfen für Tropfen versickert das Nass in der Erde und langsam beginnen die Risse des aufgesprungen Acker sich wieder zu schließen. Den wunderbaren Zeitraffer der Wende speicher ich in meinem Innern ab.

Spürbar atmet die Natur auf und das Sterben der Welt wurde unterbrochen. Wie könnte der unendliche Kreislauf auch unterbrochen werden. Nährig saugt sein Herz alles auf und pulsiert in einem unermütlich im Takt mit den Elementargeister weiter.

Kraftlos geneigte Blütenköpfe erheben sich. Voller Stolz tragen sie ihre Schönheit wieder zur Schau. Die matt gewordenen Farben des Sommers erfahren eine Sättigung ungeahnter Größe.

Neues Leben beginnt.

Und noch immer regnet es vorsichtig. Aller Staub wird fortgespült. Die Reinheit, die Klarheit und Schönheit alles Irdenen gibt sich erneut zu erkennen.
Wohlgerüche verbreitet das frisch gemähte Gras und es lässt die Verbundenheit zur Mutter Erde spüren in deren Schoss man irgendwann zurückkehren wird.
Ergeben stehe ich im Regen, das Gesicht dem Himmel zugewandt und erflehe: Wasch nicht meine Unschuld ab.

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Perfektionismus


Wir geben immer unser Bestes, geben alles was wir nur in der Lage sind zu leisten. Doch muss denn immer alles so perfekt sein? Nein! Ich meine diese Vollkommenheit ist nicht nötig. Auch mit kleinen Fehlern kann man Großartiges bewegen.

Wer immer nur den, wie ich finde falschen Ehrgeiz hat nach Perfektionismus zu streben, ist irgendwann allein. Wir kenne es doch alle noch von den Strebern in der Schule, kaum jemand wollte etwas mit ihm zu tun haben. Er stand zumeist abseits und allein auf dem Schulhof.

So ist es auch im Beruf. Um diesen SuperPerfektionsmus zu erreichen muss man unter Umständen alles andere, sogar die Nähe zu seinen Mitmenschen außer Acht lassen. Zwangsläufig gehen Freundschaften oder gar Partnerschaften auseinander. Man bleibt schlicht und ergreifend auf der Strecke. Ist das wirklich so erstrebenswert?! Was übrig bleibt ist der einsame perfekte Mensch.

Dann doch lieber die Freunde und Partner mit all ihren Macken und Fehlern. Denn sie machen doch unser Leben aus. Ein gemeinsames und lebenswertes Leben.

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Lebenselixier


Ich BIN doch, und
neben mir nur Grün,
die grüne Hölle.

Ich will weg
muss hier heraus!

Ich brauche Lichter
viele bunte Lichter
das kalte Neonflackern.


Schatten, wo sind sie,
die dunklen Schatten?

Niemand ist hinter mir
geht voran, rempelt mich an.
Viel zu viel Raum.

Kein Lärm, kein Staub
nur Stille, erdrückende Natur.

Ich BIN doch, ich brauche Leben!

© margret














Grenzgänger


Was sind Grenzen und kann ich sie erreichen?

Wann hat man eine Grenze überschritten, wer hat sie festgelegt?

Man sagt:
„Da ist die Grenze des guten Geschmacks überschritten“.


Heißt das nun, dass man automatisch einen schlechten Geschmack hat? Das hebelt doch die Feststellung aus das alles eine Frage des Geschmacks ist.

Wer bestimmt was guter oder schlechter Geschmack ist? Gehört das nicht alles zur ureigensten Lebensphilosophie? Darf die Gesellschaft darüber richten?!

Ich las einmal Gedichte/Texte in einer sehr derben Wortwahl verfasst. Beim ersten Lesen schoss mir ein: „Oh, Gott“ durch den Kopf, rieb mir die Augen da ich nicht fassen konnte was ich da sah. Doch dann, nach wiederholtem lesen verstand ich die Worte richtig, zumindest denke ich das.

Es gibt genügend Worte die mittlerweile Umgangssprache geworden sind, die man vor Jahrzehnten nicht ausgesprochen hätte bzw. noch gar nicht kannte und schon gar nicht in die Tat umsetzte. Sind denn hier nun Grenzen überschritten worden oder wurde die imaginäre Grenze stillschweigend erweitert?
Ist nun ein Teil der Gesellschaft verroht oder hat sich nur das subjektive Empfinden verändert und sind somit die Grenzen kleiner gesteckt worden? Da käme dann der „Tellerrand“ über den man nicht hinausschauen will zum tragen um das große Ganze zu erfassen, zu dem auch Dinge gehören die einst nicht zum Lehrplan des Lebens gehörten.

Die Eltern: Das sagt man nicht! Das tut man nicht!
Sie zeigten uns die Grenzen auf, die wir dann doch ab und an bereit sind zu überschreiten.

Doch: Hinterm Horizont geht es weiter …


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Worte des Lebens


Geliebt wurde ich
von vielen Menschen
gegeben haben sie mir viel.
Mal konnte ich lachen
mal musste ich weinen
auch stummes Schreien
war dabei.

Habe ich gefragt
bekam ich Antworten
gefallen mussten sie mir nicht
doch eines kann ich nicht
vertragen, wenn Schweigen
verdunkelt das Gesicht.

Der Worte gibt es viele im Leben
manche Namen kenne ich nicht
doch drei kleine Worte sind
haften geblieben, ich weiß wie man:

"Ich liebe dich"

 spricht.


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Die Frage 


Ich muss dich was fragen
dort wo du bist.

Denkst du noch an mich?
an den Moment als
unsere Blicke sich trafen
ich vor dir stand und
meinen Kopf zaghaft, fast
ängstlich zu dir hob.
Du nahmst ihn in deine
warmen, zärtlichen Hände
ich fühlte mich so geborgen,
zugleich hilflos und geliebt.

Denkst du noch an mich?
an den Moment als
du mich in deinen Arm nahmst
und mich so fest hieltest
als könntest du mich verlieren.
Unsere Herzen spielten
ein wunderschönes Duett und
wir trauten uns uns zu küssen.

Denkst du noch an mich?
du bist so weit weg.

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Der Garten – Ein natürlicher Seelenschmeichler



Der Garten kann ein Ruhepol in unserer unsteten und schnelllebigen Zeit sein.
Es ist völlig unerheblich ob er nur als Zier – oder gar als Nutzgarten gedacht ist. In der heutigen Zeit, in der fast alles Gemüse und Obst so lange haltbar wie möglich gemacht wird, erlangt der Garten zum selbst versorgen neue Aufmerksamkeit, hat man dort die Möglichkeit ohne Pestizide zu wirtschaften. Eine Vielfalt an Blumen sind natürliche Feinde vieler Schädlinge. So kann man auf geschickte Weise beides haben. Die Schönheit und Farbenpracht der Blumen gepaart mit vielem durchaus ansehnlichem Gemüse woran der Betrachter Gefallen findet und er es oft nicht verzehren möchte. Von einigen Gemüsesorten gibt es Hybriden die nur zur Zierde gepflanzt werden.

Er ist ein Seelenschmeichler und lädt zum träumen ein. Er kann geheimnisvoll angelegt sein wo es immer wieder Neues zu entdecken gibt, auch wenn man selbst der Architekt der Idylle ist. Wie schön es sein kann in einem opulenten Gartenwerk zu lustwandeln, die Hand über die hüfthohen Sträucher und Gräser streifen zu lassen. An einem anderen Ort wiederum bückt man sich, hebt die Blätter hoch um nachzuschauen was sich darunter verbirgt. So ein Garten ist immer für eine Überraschung gut.
Ebenso geben aber auch klare Linien in einem Garten einen ruhigen Weg voraus, ohne das der Charme und die Harmonie in der Anlage verloren geht. Der Minimalismus hat durchaus seinen Reiz, wenn ich an die japanischen Gartenanlagen denke. Allerdings setzt er eine akribische Gleichmäßigkeit voraus. Herabgefallene Blätter stören und man hat den Eindruck das die Steine ständig gewaschen werden oder zumindest behandelt sind sodass kein Algenwuchs entsteht. Hier herrscht Klarheit – Reinheit – Perfektionismus vor.

Doch auch ein Steingarten kann überzeugen. Zumeist findet man ihn terrassenförmig angelegt an Hängen. Er ist sehr pflegeleicht, findet man dort doch zumeist anspruchslose Gewächse. Der Grund für einen solchen Garten ist in erster Linie schlechter Boden. Ein weiterer Aspekt kann die Pflegelosigkeit sein die eine solche Anlage braucht. Doch um der Eintönigkeit die ein solches Werk schnell mit sich bringen kann, so empfinde ich es, sollten Akzente gesetzt werden. An so einem abschüssigen Terrain bietet sich zum Beispiel ein Bachlauf prima an. Einzig Fantasie ist von Nöten.

Der Garten kann ein Ruhepol in unserer unsteten und schnelllebigen Zeit sein.



© margret




Schlag auf Schlag


… und mein Herz trommelt.Ich verstehe dich nicht, mein Herz, was machst du nur?
Es klingt nicht wie sonst, so gleichmäßig stark, wie im ¾ Takt. Nein, so schlägt es ganz und gar nicht. 
Es quält sich … Bumm Bumm Bumm

Ich stehe vor einer unsichtbaren Wand, sie ist ganz schwarz und dennoch hebt sich ein Schatten ab. Er ist noch dunkler und etwas was wie ein schwingender Arm aussieht bewegt sich auf und ab.
Es sieht aus wie ein Dirigent. Ist es der Dirigent meines Herzens. Würde er mir nicht wohlgesonnener sein, wäre es mein Dirigent oder sogar die Muse meines Herzens?

Was ist mit der Muse, irgendeiner Muse? Niemand ist da der das Herz mit musischem Balsam berieselt und es schön färbt.

Der Puls jagt irgendwas hinterher und der Herzschlag gellt wie ein Donnerhall durch den Körper. 

Irgendwo muss ein Galeerentrommler sitzen der den Takt schlägt! 

Bumm Bumm Bumm … 

Das Blut wallt durch den Körper. Wie ein Tsunami brandet es an die Venenwände. Das dagegen peitschen verursacht eine merkwürdige Wärme die langsam, in mir aufsteigt und Spuren einer zarten Rötung auf der Haut hinterlässt und dennoch tritt kalter Schweiß aus die Poren. 
Ich lasse ihn an mir herunterrinnen. 

Eine stoische Gleichmut überkommt mich.

Das Herz ist anstrengend, sehr …

© margret





Das Fenster




Ein kleines Fenster, in altem Gemäuer
lässt hindurch das
Tageslicht.

Kaum erhellt werden die dunklen Gänge
und hinaus schauen 
kann man nicht.

Dicke Mauern trotzen dem Öffnen
die Sonne erblicken
gelingt nie.

Das kleine Fenster, in altem Gemäuer
lässt nur hindurch ein 
wenig Licht.

© margret





Hundstage

Drabbel

„Es gibt Tage da wünscht ich, ich wär mein Hund.“ So besang es Reinhard Mey.
Man bekäm Liebe im Überfluss und, und, und. Zum Dank müsst ich nur mit dem Schwänzchen wedeln und mit feuchter Zunge Herrchens Haut benebeln. Hundstage gibt es ja auch, ob es die wirklich braucht? Wünscht ich tatsächlich … ich wär mein Hund??
Verwöhnt würd ich mit Leckerli, was dafür tun bräucht ich nie. Der Bauch wüchs rund und runder, die Ohren hängen runter, Schwänzchen wedeln fällt schwer und schwerer und mit dem Hecheln wird's immer ärger. Ach, ich wünscht nimmer ich wär mein Hund!



© margret




Spuren

Der Himmel ist wolkenverhangen
der Regen fällt und durchweicht die Erde.
Es quackt unter den Schritten auf der nassen Wiese
die Grashalme sind zu schwer, sie richten sich nicht mehr auf.
Blumenblüten neigen ihre Köpfe, das Wasser rinnt an ihnen herab und bildet eine Pfütze
nur klein ist sie und dennoch sorgt sie für das Abfaulen der lebenspendende Wurzel.
Mir fällt auf das ich, genau wie der Regen, Spuren hinterlasse, meine Fußabdrücke auf der Erde.
Wird Jemand in meine Spuren treten? 

© margret












Das kleine Blatt



Am frühen Morgen, im ersten Sonnenschein segelt ein Blatt aufs taubenetzte Grün. Sanft, fast vorsichtig, so als ob es Angst hätte, landet es auf der Wiese. Kerzengerade halten die Halme das Blatt, das noch vor ein paar Minuten den Apfelbaum zierte, in die Höhe. Fast könnte man denken zum Schutz vor der Feuchtigkeit. Ein wenig ängstlich und zugleich erleichtert schaut sich das Blatt um und wundert sich das ihm gar nicht schwindelig, beim herunterschweben aus der Höhe geworden ist. Schließlich ist der Zweig, an dem es eben noch hing, ganz hoch oben, fast in der Krone des Obstbaums die direkt auf dem Kopf von dem knorrigen Baum sitzt. Er ist schon sehr alt geworden und hat Wind und Wetter getrotzt.
Doch so langsam macht ihm sein Körper zu schaffen. Auch das mossigen Schutzschild und die mächtige Heckenrose die ihm stützend unter die Arme greift können kaum noch was ausrichten. Der Stamm wird krumm und seine Zweige brüchig. Sie schaffen es soeben das Blätterkleid bis zum Herbst anzubehalten. Dann verschwindet das Grün des Baumes in die Frischzellenkur um rechtzeitig zum Frühjahr wieder an seinem Geäst zu erscheinen.
Doch das Schlimmste ist, dass der Apfelbaum beginnt sein greises Haupt zu senken. Die Last der Krone scheint ihn förmlich zu erdrücken. All das konnte das kleine Blatt seit dem Frühjahrserwachen das ganze Jahr über beobachten. Es sorgt sich um den Greisen und weiß nicht ob er den wilden Herbststürmen und dem harten Winter stand halten kann. Hat es im nächsten Jahr noch ein Zuhause?
Nun liegt das Blatt im Morgentau auf der Erde und weiß nicht so recht was es machen soll.
Doch mit dem immer wärmer werdenden Sonnenstrahlen wird es auch Zeit Abschied von seinem Apfelbaum zu nehmen, bevor es dem Baum zu Füßen vertrocknet. Der erste Herbstwind frischt auf und lässt das kleine Blatt noch einmal für den alten Baum tanzen, bis er es dann endgültig in die Ferne davonträgt.

© margret




Baum 
(Haiku)

In der Ferne
weht ein Blatt
verloren ist der Zweig
der Baum erstarrt

© margret









Zufall oder ein Omen?
 

Jeden Freitagmorgen gehe ich zu meiner Tochter das Haus putzen. Doch gestern sollte es ein etwas verrückter Morgen werden. Abends zuvor jedoch ragte mich mein Sohn ob ich nicht sein neues Auto zulassen könnte.
" Mmmh, dann muss ich mich mit dem Putzen sehr sputen, antwortete ich ein wenig stirnrunzelnd, die Zulassungstelle ist doch nur bis Mittag auf. Aber gut, Mama macht".
Voll motiviert und mit rasantem Schwung feudelte ich durch die Ecken und war früh genug fertig, um mich mit demselben Schwung adrett und ausgehfertig für die gelangweilten Akteure des Strassenverkehrsamts aufzurüsten. Gesagt, getan und ab dafür die 13km Strecke bis zur Stadt in vorschriftsmäßiger Geschwindigkeit hinter mich zu bringen, was mir sehr schwer fiel. Ich hatte ja nicht unendlich viel Zeit zur Verfügung, exakt nur 30min.. Was in den Minuten noch alles passieren kann ... Rechtzeitig angekommen zog ich mein Zettelchen und setzte mich geduldig warten inmitten der Männerschar. Es galt 10 Memschen abzuwarten die alle das gleiche wollten. Also begann ich mit meiner geliebten Feldstudie ... Menschen beobachten. Doch dann kam mir in den Sinn meinem Sohn kurz und knapp per WhattsApp Bescheid zu geben das ich "auf Amt" sitze. Zufällig sehe ich erst in dem Moment das Datum: Freitag der 13.! Bis dahin war mir das für viele Menschen bedeutungsschwangere Datum nicht bewußt. Wozu auch: Ich bin nicht abergläubisch.
Es plingte und ich schaute auf dieAnzeigetafel nach der Nummer die aufgerufen wurde und kontrollierte mein Zettelchen um die Nummer. Ich traute meinen Augen nicht ... meine Nummer ist F13 --> Freitag 13. !!

@ margret








Impressionen

( HerbstHaiku )

Die Nebel steigen schwellend
Käuzchens Ruf erstickt
das Kerzenlicht flackert

Kahl vermooste Bäume stehen fallend
im nördlichen Osten mit gerader Neigung westwärts
Zweige schwingen im windstill mit

Die Auewiesenidylle
versinkt im Morast
das Abendrot leuchtet


© margret






Das Sein oder Der Sinn des Lebens


Es kommt eines Tages der Moment an dem du schreist, lautlos, stumm, ungehört und du fragst dich nach dem Sinn deines DaSeins. Da sind die Zweifel … Selbstzweifel die Stunden, Tage und die vielen Jahre zur Qual werden lassen.

Nur für dich fragst du es, denn nie würdest du dich jemandem mitteilen!

Kleine Smaltalks hier und da lenken ab. Das Wesentliche aber wird verdrängt. Doch was ist das Wesentliche? Was ist die Erfüllung des Lebens?! Deines, lieber Leser und der meines Lebens? Sicher haben wir Familie, zumindest die meisten von uns, doch ist es das was wir wollen, immer schon wollten? Oder wurde uns diese Rolle nicht einfach zugespielt und könnten es Schicksal nennen. Haben wir es nicht in der Hand zu ändern? Aber wie so oft fehlt der Mut, der Mut einfach auszubrechen. Fragen über Fragen die man nicht wagt zu stellen, vielleicht nicht weil wir die Antworten fürchten. Sei es die Antworten unserer Nächsten oder die eigenen die sich uns entgegenschreien wenn wir ehrlich zu uns selbst sind und den Fremden im Spiegel plötzlich erkennen.

Wie heißt es in einem bekannten Lied: Die Antwort kennt nur der Wind.

Wir müssen dem Wind nur zuhören, er flüstert uns seine Weisen ins Ohr.

© margret






In der Dämmerung um halb fünf


Der Regen peischt an das Fenster
der Nordwind pfeift ums Haus
und die Blätter wirbeln den Kosakentanz.

Ich betrachte mir das Schauspiel und denke:
"Wie gut das ich in Dach über dem Kopf hab!"

Nach Minuten des Betrachtens
schlurf ich zur Couch und schreib
es für euch auf und hoffe dabei:
"Es wird doch nicht der Weltuntergang sein?!"

Nein, ist es nicht.

Die Welt dreht sich noch, doch nun im Dunkeln
und spärliches Licht in meinem Zimmer
schmeichelt sich mir ein. Es ist schön,
so schön heimelig, der Ofen knistert. 



















© margret




Die Begegnung   


  
         

Ich ging in den Keller
und traf auf eine Maus
Angstvoll schaute sie mich an
sah ich doch riesig aus.
Ihre braunen Augen guckten
mich kampflustig an und
verdunkelten sich so sehr
das ich fast Angst bekam.
Ich betrachtete sie und dachte:
Ha, bald sieht sie nichts mehr!
Dann kam das Mäuschen
auf mich zu … Schreck! …
ich wich zurück und kreischte im Nu.
Ich suchte nun mein Heil in der Flucht 
und hoffe sehr, dass sie mich nicht sucht.

© margret





Und ich fliege doch … irgendwann


Ich schaue dem Vogel nach und es ist mir plötzlich als könne ich fliegen. Der Herbstwind greift unter meine Arme und hebt sie leicht an. Sehen kann man das nicht, doch ich , ja ich spüre es. Unwillkürlich spreizen sich die Finger meiner Hände und ein kalter Luftstrom perlt streichelnd hindurch. Trotz der Kälte wird mir ganz warm. Woher kommt das? Sind es meine Gedanken an dich oder ist es die immer wiederkehrende Erinnernug an die Vergangenheit. Ich weiß es nicht und lasse einfach alles geschehen. Verhindern kann ich ja eh' nichts, außer: positiv denken. Doch wie macht man das? Kann ich denn meine Gedanken beherrschen? Ist es nicht eher so als herrschen sie über mich? 




Lieber schaue ich nach dem Vogel, wie er mit einer Leichtigkeit segelt, die mir so imponiert. Ich entdecke ihn nirgends. Ich wollte doch mir ihm fliegen, jetzt wo mein Gang so leichtfüßig ist, wie auf Watte. Was ist mit ihm? Gleitet er etwa schon jenseits der dunklen Wolke der Sonne entgegen? Jener Sonne die so berauschend ist wie das süßeste Aphrodiasiakum und die, die als Feuerball die Glut zum Herzen weiterreicht um ein Liebesfeuer zu entfachen das jedes Inferno in den Schatten stellt. Ich werde ein noch wenig warten, auf den Rabenvogel der mich mit nimmt der Sonne entgegen.

© margret





Die Filmrolle


Der November zeigt sich von seiner besten Seite und führt in einem wunderbaren Blues den Taktstock der zu dem Film „Farbwechsel“ erklingt.

Das Grau vermischt sich zu einem perfekten Grau mit dem Grau, sodass Melodien entstehen beim Wolkenschieben. Sie sehr ähnlichdenen einer traurigen Klarinette, wo es dem Spieler am Atem mangelt ..., kraftlos, momoton. Und dennoch ist die musikalische Untermalung des himmlischen Schauspiel grandios. Sie entführt in Phantasiewelten, wenn man ein aufmerksamer Zuschauer ist. Dort kann man seine eigene Traurigkeit darbieten, die man im Alltag fein kaschieren kann durch die unstete Zeit in der wir leben, in der man kaum Muße hat sich einfach fallen zu lassen.
Das Bühnenbild am Firmament ist meisterhaft uund die Lichpunkte die gesetzt werden sind genial. Wir sind nur die Laienschauspieler in dieser Inszenierung und setzen bunte Akzente, indem wir die eigenen Stimmungen steuern können.
Ich zum Beispiel gehe sehr gerne, wenn mir der Applaus fehlt zum Gärtner und betrachte mir die herrlich blühende Pflanzenvielfalt. Oft bringe ich mir dann ein solches GutwetterBarometer mit.
Die Kulisse immer schöner und aus dem perfekten Grau wird eine Farbe die so schön ist das kein Maler sie nachmischen kann. Ganz zu schweigen von den vertonten Schwingungen die in dem geheimnisvollen Musikstück zu hören sind und auf einmal zelebriert sich die Eigenwelt in allen Farben die die Regenbogenpalette zu bieten hat.

© margret



Blicklos

Lebe
dein Leben
lebe deinen Traum
Floskeln, denn ohne hinzuschauen
Schwierigkeit

© margret




Freitags Gedanken


Das Wochenende steht vor der Tür, leise klopft es an, so leise das ich es kaum höre. All meine Gedanken übertöne das zaghafte Geräusch.

… Herzklopfen! …

Was ist los?! Bin ich krank? Langsam stellt sich ein mulmiges Gefühl in der Magengegend ein. Doch wo genau? Ich kann es nicht sagen! Es ist verwirrend. Bin ich verwirrt?

… Hitzewelle! …

Herr Gott nochmal, ich kann die Merkwürdigkeiten nicht einsortieren. Ein Symptom nach dem anderen stellt sich ein. Aus dem mulmigen Gefühl wird:

… Übelkeit! …

Scheiße! Nun weiß ich was los ist, es wird mir klar, weil das Anklopfen lauter wird. Unüberhörbar!
Das Wochenende naht … und damit die trostlose

… Einsamkeit! ...


© margret






































Kommentare:

  1. Man ist halt ständig unterwegs, man hat nur einen Ort an dem man nicht mehr unterwegs ist!

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  2. So ist es, der Ort wo ewige Ruhe -- Stille -- Frieden zu finden sind.

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  3. "Himmels willen" klingt aber sehr sehr traurig :(

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  4. Tieftraurig meine liebe Margret u. bevor ich hier mal wieder vorbei schaute hatte ich gerade erst dieses Gedicht geschrieben.


    Nicht getroffen

    Armors Pfeil, er traf nicht gut,
    ins Herz hat er nicht getroffen.
    Keine Wallung, nur kaltes Blut.
    Kann nicht länger mehr hoffen.

    Viele Jahre vergingen zu schnell,
    doch das Leben nahm keine Wende.
    Ausgetrocknet ist der Lebensquell,
    wann hat das Leiden wohl ein Ende?

    Tausende Sturzbäche sind geflossen,
    trübe Augen sind noch immer feucht.
    Armor hat stets daneben geschossen,
    und die Sehnsucht wurde verscheucht.

    © Susan Melville

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  5. Vielen Dank liebe Susan, ein schönes Gedicht.

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  6. Lache nicht morgen lache lieber heute, denn was du heute kannst besorgen das verschiebe nicht auf morgen :)

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  7. Stimmt, doch was ist wenn man nicht mehr dazu kommt?

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  8. Wolke 7 ist immer gut, da ist alles so anders :D

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  9. Stimmt, die Wolke7 ist ein unfassbarer Ort, nicht real und doch so wirklich. Wer dort schweben darf kann sich glücklich schätzen.

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  10. Hallo Margret, ich denke schon das die Person die du meinst immer an dich denkt und dich auch immer im Herzen tragen wird.

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